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Mittwoch, 26. November 2014 10:00

Typische Sportverletzungen beim Golf – Was tun bei Muskel- und Gelenkschmerzen? [Golf-Tipps]

Der Golfsport erfreut sich seit Jahren einer steigenden Beliebtheit. Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit auf dem Golfplatz und versuchen, ihr Handicap zu verbessern. Vor allem Hobbygolfer und Anfänger unterschätzen dabei häufig das Verletzungsrisiko. Erfahrenere Golfspieler wissen jedoch meist aus eigener Erfahrung um die möglichen körperlichen Beschwerden, beispielsweise durch einseitige Belastungen der Hand-, Knie- oder Hüftgelenke. Das Schöne am Golfsport ist aber, dass er bis ins hohe Alter gespielt werden kann, sofern man richtig informiert ist und einige Regeln beachtet. Welche Verletzungen treten beim Golf am häufigsten auf? Wie könnt ihr diese vermeiden? Mit unseren Golf-Tipps könnt ihr beschwerdefrei alle 18 Löcher spielen!


Muskel- und Gelenkschmerzen – Welche Verletzungen drohen euch beim Golfen?


Während einer etwa fünfstündigen Partie Golf werden zwischen 10 und 12 km zurückgelegt sowie etwa 1.500 Kilokalorien verbrannt. Durch dieses regelmäßige Maß an Bewegung können unter anderem die Bluthochdruckwerte verbessert und das Herzinfarktrisiko gesenkt werden. Ähnlich wie bei anderen Sportarten, so existiert auch beim Golf ein gewisses Verletzungsrisiko. Die meisten Beschwerden treten im Bereich der Wirbelsäule, des Ellenbogens sowie des Handgelenks auf. Akute Muskel- und Gelenkverletzungen sind bei diesem Sport zwar eher selten, dafür kommt es bei regelmäßig fehlerhafter Ausführung jedoch zu chronischen, also zu sich langsam entwickelnden und andauernden, Muskel- und Gelenkschmerzen.


Schon beim Abschlag des Golfballes kann die ausgeübte Drehbewegung bei untrainierter Wirbelsäule und Rückenmuskulatur leicht zu kleinen Einrissen in den Bandscheiben führen. Auch können die Nerven bei dieser Bewegung eingeklemmt werden. Muskel- und Gelenkschmerzen sind die spürbaren Folgen. Beim Golfspielen kann es zu vielerlei Rückenverletzungen kommen. Unter anderem können dies Bandscheibenvorfälle, Verengungen des Wirbelkanals, Wirbelbrüche, Wirbelgleiten oder Hexenschüsse sein.


Verletzungen am Ellenbogen sind wie die Rückenschmerzen häufig bei Golf-Anfängern zu finden. Sie entstehen durch hohe Belastungen der Sehnenansätze während dem Zuschlagen und werden durch fehlerhafte Technik oder eine Verkrampfung der Muskeln beim Abschlag hervorgerufen. Hierbei kann es zu Entzündungen des Sehnenansatzes – dem sogenannten Golferellenbogen oder auch Tennisarm – kommen, die wohl bekannteste Golfverletzung.


Auch das Handgelenk wird beim Golfen besonders beansprucht. Zwar sind Gelenkverletzungen im Handgelenksbereich statistisch gesehen seltener, aber auch hier ist die Beeinträchtigung im Alltag unangenehm. Durch eine Überbelastung der Sehnen, insbesondere des Handgelenkstreckers, werden Schmerzen verursacht. Häufig lassen sich diese Beschwerden am Handgelenk am einfachsten behandeln.


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Golf-Tipps: Wie kann man Muskel- und Gelenkverletzungen beim Golf vorbeugen?


Wie bei den meisten Sportarten empfiehlt es sich auch hier die Muskulatur unbedingt immer aufzuwärmen. Mindestens 10-15 Minuten sollten dafür vor dem Golfvergnügen eingeplant werden. Generell hilft zum Vorbeugen von Muskel- und Gelenkverletzungen die Ausübung ausgleichender Sportarten wie etwa Schwimmen oder Joggen, um eine einseitige Belastung zu vermeiden. Außerdem werden so mögliche Beschwerden durch eine trainierte Muskulatur im Voraus vermieden.


Das richtige Equipment hilft Sportverletzungen beim Golf zu vermeiden. Wichtig sind zum Beispiel passende Schläger und Golftaschen. Rückenbeschwerden werden häufig schon alleine durch den falschen Transport der Golftasche hervorgerufen. Achtet darauf, dass ihr eure Golftasche wie einen Rucksack tragt und nicht einseitig über der Schulter. Im besten Falle sollte sowieso ein Trolley, also eine Golftasche mit Rollen, genutzt werden. In Sachen Ausrüstung solltet ihr euch im Fachgeschäft beraten lassen.


Golf ist also gar nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick scheint. Schnell können Muskel- und Gelenkschmerzen entstehen. Sogar Verletzungen an der Wirbelsäule, dem Ellenbogen oder dem Handgelenk drohen, wenn die Technik und die Ausrüstung nicht stimmen. Golf ist ein Sport – also geht das Golfen mit Warm-Up und der richtigen Fitness auch sportlich an!


Weitere Sport-Tipps findet ihr in unserem GELASTIN Sport Ratgeber. Wenn euch der Artikel „Typische Sportverletzungen beim Golf – Was tun bei Muskel- und Gelenkschmerzen? [Golf-Tipps]“ gefallen hat, könnten euch folgende Artikel in unserem Sport Blog ebenfalls interessieren:


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